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8.2 Liturgische Begleiter
   
   

Liturgische Begleiter durch das Jahr

Die Redaktionsgemeinschaft von Msgr. Wolfram Krusenotto, Sr. M. Amata Neyer und Elisabeth Prégardier hat für jeden Tag der Jahre 2000, 2001 und 2002 einen geistlichen Begleiter erstellt, der, ausgehend von der Liturgie des Kirchenjahres, den Tagesgebeten und den Tagen des allgemeinen Gedenkens aus dem reichen Schatz des Schriftums von Edith Stein Gebete und Gedanken gesammelt, die dem persönlichen Geleit dienen soll.
Allen Jahresbänden wurden drei Leitgedanken von Edith Stein vorangestellt, die als "geistliche Lehre" der Heiligen gelten.

1. Wer zu mir kommt, den möchte ich zu ihm führen
Ich bin nur ein Werkzeug es Herrn. Wer zu mir kommt, den möchte ich zu ihm führen. Und wo ich merke, daß es nicht darum geht, sondern das Interesse meiner Person gilt, da kann ich als Werkzeug nicht dienen und muß den Herrn bitten, daß er auf einem anderen Wege helfen möge. Er ist ja niemals auf den einen angewiesen.
Brief an Erna Hermann am 19. Dezember 1930 aus Speyer

2. Eine kleine, einfache Wahrheit
Doch wenn ich nicht über das Übernatürliche sprechen sollte, würde ich wohl überhaupt nicht auf ein Rednerpult hinaufgehen. Es ist im Grunde immer eine kleine, einfache Wahrheit, die ich zu sagen habe: wie man es anfangen kann, an der Hand des Herrn zu leben.
Brief an Adelgundis Jaegerschmid am 28. April 1931 aus Breslau

3. Weltdrama des Kirchenjahres
In der Liturgie lebt Christus noch in einer anderen Weise fort als in den Menschen, die ihm dienen.
Die Liturgie ist das Gebet der Kirche, in dem Christus fortbetet, wie er während seines Lebens auf Erden gebetet hat, in den Worten der Psalmen.
Die Liturgie ist das immerwährende Gedächtnis seines Lebens, dessen Ereignisse sich in dem großen Weltdrama des Kirchenjahres immer aufs neue vor uns abspielen.
Wer das Gebet der Kirche mitbetet und von ihren unvergänglichen Melodien ergriffen wird, der wird in das Leben Christi hineingezogen und über sich hinausgehoben.
Edith Stein am 5. Januar 1933 in Berlin

Jeder Jahresband ist gegliedert nach Gebet - Gedanken - Gedenken für jeden Tag des laufenden kirchlichen Kalenders.
In allen drei Bänden befindet sich eine ausführliche Tabelle mit den Lebensdaten von Edith Stein sowie das Martyrologium ihrer Gefährtinnen und Gefährten.
Der Begleiter 2000 enthält außerdem die Chronik des Kölner Karmel , die Chronik des Gnadenbildes Maria vom Frieden und 24 farbige Abbildungen.
Eine Novene zur hl. Edith Stein mit Psalmen und Texten wird in den Jahresbänden 2001 und 2002 vorgeschlagen. Die von den Herausgebern in den Geleitworten geäußerten Gedanken und Anregungen haben ihre Aktualität über die einzelnen Jahre hinaus.


Mit Edith Stein und Gefährtinnen durch das Heilige Jahr 2000
Mit Edith Stein beten

Viele Christen möchten in rechter Weise das Heilige Jahr 2000 begehen und halten Ausschau nach geeignetem Weggeleit. Edith Stein, deren Leben Papst Johannes Paul II. in seiner Homilie zur Seligsprechung am 1. Mai 1987 "eine dramatische Synthese unseres Jahrhunderts" nannte, ist eine Fürsprecherin bei Gott, die uns gerne zeigen möchte, "wie man es anfangen kann, an der Hand des Herrn zu leben".
Bei der Feier ihrer Heiligsprechung am 11. Oktober 1998 auf dem Petersplatz in Rom zeigte sich deutlich, daß viele tausend Menschen vor allem aus Deutschland, aus Polen, aus den Niederlanden und aus den Vereinigten Staaten längst die Kraft ihres Weggeleites erkannt haben und sich ihr auch beim Überschreiten der Schwelle ins neue Jahrtausend anvertrauen. So liegt es auch nicht fern, aus dem reichen Schatz ihrer Schriften und Briefe die Stellen herauszuschreiben, die uns in besonderer Weise Einblick in ihr Leben geben und uns zur geistlichen Führung durch das Heilige Jahr 2000 dienen.
Im Laufe der letzten Jahre wurde das Leben und Sterben der heiligen Edith Stein ausgiebig unter dem Gesichtspunkt ihres Ordensnamens als der vom Kreuz Gesegneten gedeutet. Es gibt aber auch noch andere, von Edith Stein selbst vorgegebene Sichtweisen. In diesem Sinne ist als "Schlüsseltext" die am 26. März 1939 (dem damaligen Passionssonntag) an ihre Priorin gerichtete Bitte zu verstehen, sich "dem Herzen Jesu als Sühnopfer für den wahren Frieden anzubieten".
Als wir im Frühjahr 1999 die Texte für diesen Begleiter durch das Heilige Jahr 2000 zusammenstellten, waren die Schlagzeilen der Medien vom Kosovo-Krieg bestimmt. Wir alle spürten deutlich, wie verletzlich der Friede in Europa auch mehr als fünfzig Jahre nach Beendigung des furchtbaren zweiten Weltkrieges ist.
Mehr als einmal sagt Edith Stein in ihren Briefen, daß es in ihrem Leben keine "Zufälle" gibt, sondern alles im Plane Gottes liegt. So hat es in diesem Sinne auch seine tiefe Bedeutung, daß Gott sie 1933 in den Kölner Karmel führte, den ersten teresianischen Karmel in Deutschland, dessen Geschichte seit 1643 eng mit dem Gnadenbild Unserer Lieben Frau vom Frieden verbunden ist. Edith Stein hat 1937 nicht nur die 300jährige Anwesenheit des Karmel in Köln begeistert mitgefeiert, sie ist auch die Verfasserin eines Entwurfes für die Feier der hl. Messe und des Offiziums zu Ehren der Friedenskönigin. Es verdient auch Beachtung, daß Edith Stein seit dem Ostersonntag 1930 (20. April) ihre Briefe an ihren Freundeskreis stets mit dem Wort "Pax" oder "Pax Christi" einleitet.
Wir würden Edith Stein nicht richtig verstehen, wenn wir bei einem Begleiter durch das Heilige Jahr ihr Wort in den Mittelpunkt stellen würden. Ihr Verständnis der Liturgie der Kirche ist so tief und so umfassend, daß wenn es ihr nachginge, nur die Worte der Liturgie eines jeden Tages als Geleit ausreichen würden. Wenn wir heute auf die Entwicklung im Bereich der liturgischen Formen blicken und sie in Vergleich zum liturgischen Leben zur Zeit von Edith Stein setzen, dann dürfen wir feststellen, daß sicherlich manches auch von Edith Stein herbeigesehnt worden ist. Dennoch müssen wir ehrlicherweise zugeben, daß heute einiges verlorengegangen ist, was Edith Stein für unverzichtbar gehalten hätte und damals selbstverständlich zur liturgischen Bewegung ihrer Zeit gehörte. So war die persönliche Betrachtung der Meßtexte vor und nach der Eucharistiefeier aus dem weithin verbreiteten Volksmeßbuch dem "Schott", eine tägliche Übung, die sehr zur Vertiefung des geistlichen Lebens beigetragen hat.
Dieser geistlichen Schulung von Edith Stein folgend stehen im Mittelpunkt des Begleiters durch das Heilige Jahr 2000 die Tagesgebete der Kirche, deren theologischer Reichtum auf diese Weise wieder entdeckt werden könnte. In Gebeten, die schon Generationen vor uns gebetet haben und die auch zum Gebetsschatz von Edith Stein gehörten, wollen wir der zweitausendsten Wiederkehr des zentralen Geheimnisses des christlichen Glaubens gedenken und als "Weg der Versöhnung und Zeichen echter Hoffnung für alle erleben, die auf Christus und seine Kirche, das Sakrament der innigsten Vereinigung mit Gott und der Einheit der ganzen Menschheit blicken" (Johannes Paul II. "Incarnationis mysterium" Art. 4).

Der Begleiter durch das Heilige Jahr 2000 weist für jeden Tag eine Dreiteilung auf: Gebet - Gedanken - Gedenken.
Die Tagesgebete der Kirche sollten im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. Die Gedanken verstehen sich als Hinführung zum Leben aus der Liturgie des Tages und zum Leben mit der Kirche. Unter der Überschrift Gedenken finden sich die Daten, die die Lebenschronik von Edith Stein, die ihrer Passionsgefährtinnen und -gefährten betimmt haben und die Daten aus der Geschichte des Kölner Karmel Maria vom Frieden.
Der Begleiter durch das Heilige Jahr wird aber erst dann den Beterinnen und Betern ganz zu eigen, wenn sie unter Gedenken, die Daten handschriftlich eintragen, die für sie persönlich wichtig sind und nicht zuletzt der Fürsprache der heiligen Edith Stein anvertrauen.
Wolfram Krusenotto, M. Amata Neyer OCD, Elisabeth Prégardier
9. Juli 1999, Titularfest des Kölner Karmel Maria vom Frieden.


Mit Edith Stein und Gefährtinnen durch das Jahr 2001
Neue Aspekte der Verehrung der hl. Edith Stein


Zwischen dem Tod von Edith Stein, dem Tod ihrer Gefährtinnen und Gefährten am 9. August 1942 liegen bis heute 58 Jahre. Während dieser Zeit ist viel geschehen und es lohnt sich, einmal den Blick auf die Entwicklung der Hagiographie von Edith Stein zu lenken. die mit ihrer Ernennung zur Mitpatronin von Europa durch Johannes Paul II. am 1. Oktober 2000 einen unerwarteten Höhepunkt gefunden hat.
Trotz der herausragenden Mitverantwortung für Europa, die der hl. Edith Stein durch das Wort des Papstes anvertraut worden ist, kann durch vielfache Erfahrung belegt werden, daß Edith Stein in den meisten unserer Gemeinden keine Rolle spielt. Das sollte sich ändern. Sie gehört kaum zu den "Heiligen, auf deren Fürsprache wir vertrauen" (Drittes Hochgebet). Nur in wenigen Kirchen findet sich ein Bild der neuen Heiligen. Es wäre ein interessantes Unterfangen, einmal nach den Gründen zu fragen, warum bei so vielen in der Pastoral Verantwortlichen Edith Stein nicht "ankommt".
Ein Grund liegt vielleicht in der Verengung ihrer Darstellung auf die "Kreuzeswissenschaft" und die "Suche nach der Wahrheit". Das sind Stichpunkte, die zwar wesentlich zu ihrem Leben gehören, die jedoch einfachen, mit dieser Materie nicht vetrauten Menschen den Zugang erschweren. Hinzu kommt ihr Tod in Auschwitz, eine Thematik, der häufig genug ausgewichen wird. Eine Sachkennerin sagte einmal:"Als Philosophin ist Edith Stein unzugänglich, als Auschwitz-Opfer unerträglich."
Ein sehr wichtiger Aspekt der Betrachtung ihres Lebens und der Bitte um ihre Fürsprache ist ihre Verankerung im liturgischen Gebet der Kirche. Dieses deutlich zu machen und gleichzeitig eine Hilfe für alle Tage des Jahres anzubieten, waren für uns der Grund einen "Begleiter durch das Heilige Jahr 2000" herauszugeben, der bei vielen Betern dankbaren Zuspruch gefunden hat. Gebet der Kirche, Gedanken von und um Edith Stein, Gedenken an Ereignisse, die mit ihrem Leben, den Zeitereignissen und der Geschichte des Kölner Karmel Maria vom Frieden in Zusammenhang stehen, werden Tag um Tag in diesem Meditationsbuch dargeboten.
Die gute Aufnahme der Publikation ermutigt die Herausgeber, diese Initiative auch für das Jahr 2001 fortzusetzen. Die neue Ausgabe trägt den Titel "Mit Edith Stein und Gefährtinnen durch das Jahr 2001". Hiermit wird deutlich gemacht - wie auch schon in der Ausgabe zum Heiligen Jahr zum Ausdruck kam, - daß Edith Stein viel stärker als bisher in der Gemeinschaft der Menschen gesehen werden muß, die, wie sie verfolgt und einem gewaltsamen Tod ausgeliefert worden sind.
Der Heilige Vater hat im Laufe der letzten Jahre viele Märtyrergruppen seliggesprochen, auch solche aus dem zeitlich nahen spanischen Bürgerkrieg (1939-1939). Woran liegt es, daß die Passionsgefährtinnen und -gefährten um Edith Stein bis jetzt noch nicht auf dieses Ziel hin gemeinsam in den Blick genommen worden sind? Dabei gibt es tief beeindruckende Zeugnisse über die geistliche Haltung der am 2. August 1942 Verhafteten im Racheakt auf den mutigen Hirtenbrief der niederländischen Bischöfe vom 26. Juli. Welch eine Gemeinschaft des Betens bildete diese Gruppe von 30 katholisch getauften, uns namentlich jüdischen Gläubigen, die am 7. August nach Auschwitz transportiert worden sind!
Zu dem Aspekt der Gefährtenschaft von Edith Stein kommt der der Freundschaft hinzu. Welch menschlicher und geistlicher Reichtum liegt zum Beispiel in dem Briefwechsel mit dem polnischen Philosophen Roman Ingarden, mit Schwester Petra Brüning, Oberin des Ursulinenklosters in Dorsten, mit Schwester Adelgundis Jaegerschmid von den Benediktinerinnen der hl. Lioba in Freiburg-Günterstal und schließlich mit einigen ihrer Schülerinnen!
Die Ernennung der heiligen Edith Stein zur Mitpatronin von Europa hat eine politische Dimension, an deren Ausarbeitung wir erst am Anfang stehen. Von Deutschland aus gesehen hat die Zusammenarbeit mit Polen und den Niederlanden aus der Lebenschronik von Edith Stein her gesehen Priorität. Während die Zusammenarbeit mit den drei polnischen Edith-Stein-Gesellschaften als sehr gut zu bezeichnen ist, entwicklelt sich die Zusammenarbeit mit den Niederlanden nur sehr zögerlich. Die sehr rührige Dr. Edith Stein Stichting in Echt hat vorerst regionale Bedeutung. Es ist jedoch noch nicht gelungen, gemeinsame Initiativen mit der Kirche und den Verbänden zu verwirklichen, so z.B. zwischen dem 26. Juli und 9. August eines jeden Jahres im Gedenken an den Hirtenbrief der niederländischen Bischöfe, dem Tod von Titus Brandsma und dem Tod von Edith Stein, ihren Gefährtinnen und Gefährten.. Diese zwei Wochen wären sehr geeignet, alljährlich Jugendtreffen, Symposien, Wallfahrten und Begegnungen durchzuführen. Themen dazu liegen in Fülle vor.
Noch ein letztes Stichwort: Edith Stein war Mitglied des Karmel Maria vom Frieden, der 1637 in Köln gegründet worden ist. Die Anrufung "Maria vom Frieden" war damals in Deutschland noch neu, hatte aber mitten in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges seine tiefe Bedeutung. Edith Stein war diesem Gedanken sehr verbunden. "Unser Haus ist das Deine, Königin des Friedens," schrieb sie am Ostersonntag 1938 in ihrer Exerzitienbetrachtung. Ein Jahr später berichtete sie aus ihrem Exil in den Niederlanden Schwester Petra Brüning in Dorsten: "In der Fastenzeit habe ich etwas sehr Schönes arbeiten dürfen: Messe und Officium für ein Fest der Regina Pacis. Von Köln aus wollen sie ein Fest 1. Klasse für die ganze Kirche beantragen (9. Juli)".
In Deutschland gibt mehr als 40 Kirchen, Kapellen und Klöster mit dem Patronat der Friedenskönigin. Sicherlich ein Hinweis, die mit einst dem Kölner Karmel verbundene "Bruderschaft Maria vom Frieden" heute als Gebetsgemeinschaft Maria vom Frieden neu zu beleben.
Vorgesehen für die Neubegründung ist der 12. Oktober 2000, Tag des Geburtstages von Edith Stein, der 1891 auf den höchsten jüdischen Feiertag fiel :Jom Kippur, Versöhnungstag.
So übergeben wir den Begleiter durch das Jahr 2001 einer getreuen Beterschar, die kräftig wachsen werden mögen durch die Mitglieder der Gebetsgemeinschaft Maria vom Frieden, Edith Stein, Gefährtinnen und Gefährten.
Wolfram Krusenotto, M. Amata Neyer OCD, Elisabeth Prégardier
am 9. Juli 2000, Titularfest des Kölner Karmel


Mit Edith Stein und Gefährtinnen durch das Jahr 2002
Glaubenstreue und Tapferkeit


Das Jahr 2002 enthält zur Lebenschronik der hl. Edith Stein drei wichtige Wegemarken:
Vor 80 Jahren, am 1. Januar 1922,
empfing sie in Bergzabern das Sakrament der Taufe.
Vor 70 Jahren, am 29. Februar 1932,
nahm sie in Münster ihre Dozententätigkeit auf.
Vor 60 Jahren, am 9. August 1942,
erlitt sie in Auschwitz mit ihren Gefährtinnen und Gefährten den gewaltsamen Tod.
Diese Gedenktage sind bedeutsame Anlässe, sich aus diesen Blickwinkeln heraus, mit dem Leben und der Botschaft von Edith Stein zu befassen. Der Begleiter durch das Jahr 2002 mit seinen Gebeten, Gedanken und seinem Gedenken möchte hierzu Anregungen geben. Die Grundlinie hierzu ist von Edith Stein selbst vorgegeben, wie dies durch die Zitate auf der vorhergehenden Seite ausgedrückt ist:
> Edith Stein versteht sich als Werkzeug - sie möchte zu Christus führen.
> Edith Stein lehrt den einfachen Weg - sie vertraut der Hand des Herrn.
> Edith Stein weist auf die Liturgie hin - sie lebt aus der Liturgie.
Im Heiligen Jahr 2000 ist der Begleiter für alle Tage des Jahres erstmals erschienen. Die Herausgeber freuen sich über die Nachrricht aus der Umgebung von Papst Johannes Paul II, daß dieser täglich in diesem Buch gelesen hat. Diese Mitteilung gab uns Antrieb, die Initiative im dritten Jahr fortzusetzen, zumal wir auch von vielen Betern und Beterinnen wissen, wieviel ihnen die Wiederbegegnung mit den Worten von Edith Stein bedeutet: ihren Gedanken zu Gnade und Freiheit, zur Eucharistie, zum persönlichen Gebet und zum Gebet der Kirche, ihr Weg zum Glauben, ihre Beziehungen zur Familie und zum großen Freundeskreis.
Aus alledem können wir für unseren kleinen Alltag Kraft schöpfen und zuversichtlich um ihre Fürsprache bitten. Möge bald der Tag kommen, an dem sie der ganzen Kirche als Lehrerin geschenkt wird und mit ihren tapferen Gefährtinnen und Gefährten als wahrhaftige Zeugen der Glaubenstreue unserer Zeit Wegweisung gibt.
Wolfram Krusenotto - M. Amata Neyer OCD - Elisabeth Prégardier
31. Oktober 2002, Tag des Estherbriefes 1931 an Petra Brüning

Die in den geistlichen Begleitern zusammengetragenen Gebete, Gedanken, Anregungen und Texte sind für das persönliche Gebet und für die Pastoralarbeit eine unerschöpfliche Fundgrube.
Die wechselnden Daten der Festkreise im Kirchenjahr stellten die Herausgeber vor die Schwierigkeit, Jahr für Jahr einen aktualisierten Band herauszugeben. Eine Fortsetzung für 2003 ist nicht erfolgt.
Wer jedoch die einmal gesammelten, zur Meditation einladenden Schätze auch weiterhin nutzen will, wird ohne Schwierigkeiten zur aktuellen liturgischen Ordnung die passenden Seiten im Band des Vorjahres herausfinden.
Für den Gebrauch stehen im Verlag noch einige Exemplare zu einem niedrigen Preis zur Verfügung.
 
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www.edith-stein-medien.de